16Inlinehockey
turnier10./11. August 2018

Reglement 16. Inlinehockeyturnier Schellenberg

1. Allgemein

1.1 Veranstalter

Das 16. Inlinehockeyturnier des HC Schellenberg vom 10. und 11. August 2018 wird vom HC Schellenberg als Veranstalter organisiert.

1.2 Startgeld

Das Startgeld beträgt CHF 120.00 pro Mannschaft. Die Mannschaft ist erst teilnahmeberechtigt, wenn der Betrag bezahlt wurde.

1.3 Nasse Witterung

Grundsätzlich werden die Turnierspiele auch bei nasser Witterung ausgetragen. Sollte am Turniertag andauernd strömender Regen fallen, hat die Turnierkommission die Möglichkeit:

  • das Turnier zu unterbrechen
  • die Spielzeit zu verkürzen (auch nur für einzelne Spiele)
  • kurzfristige Anpassungen am Spielplan vorzunehmen

Sollte eine komplette Absage des Turniers in Betracht gezogen werden, werden die Mannschaften umgehend über den Entscheid informiert.

2. Turniermodus

2.1 Spielplan

  • Der Spielplan ist integrierter Bestandteil dieses Reglement und wird allen teilnehmenden Mannschaften im Vorfeld des Turniers zugestellt
  • Die erstgenannte Mannschaft spielt jeweils von der Tribüne aus gesehen von links nach rechts
  • Änderungen gemäss Punkt 1.3 dieses Reglements sind möglich
  • Die genauen Angaben zum Spielplan erfolgen nach Ende der Anmeldefrist und werden dem Mannschaftsverantwortlichen zugestellt.

3. Spielfeld

3.1 Platz

Gespielt wird auf dem Inlinehockeyplatz der Sport- und Freizeitanlage Schellenberg. Die Spielfeldgrösse beträgt 20x40 Meter.

3.2 Tore

Als Tore werden offizielle Eishockeytore mit den Massen 1,83m x 1,22m x 0.50m verwendet.

3.3 Banden

Das ganze Spielfeld ist mit Inlinehockeybanden mit einer Höhe von 1.22 m umgeben.

3.4 Spielerbänke

Für beide Mannschaften werden Spielerbänke bereitgestellt. Auswechslungen dürfen ausnahmslos nur von den Spielerbänken aus erfolgen.

4. Mannschaften

4.1 Grösse

Eine Mannschaft besteht aus 5 Spielern inkl. Torhüter. Insgesamt können bis zu 14 Spieler gemeldet werden.

4.2 Mannschaftszugehörigkeit

Spätestens eine Stunde vor dem ersten Spiel muss der Turnierleitung eine Kaderliste, auf der alle Spieler aufgeführt sind, abgegeben werden. Ein Spieler darf nur in einer Mannschaft gemeldet sein. Es dürfen nur gemeldete Spieler eingesetzt werden.

4.3 Wechsel

Fliegende Wechsel sind während des Spiels unbegrenzt möglich - müssen aber von der vorgesehenen Spielerbank aus vorgenommen werden.

4.4 Ausrüstung

Der Veranstalter empfiehlt eine möglichst komplette Ausrüstung! Bei Unfällen wird jede Haftung abgelehnt!!!

::: 4.4.1 Feldspieler

Die Ausrüstung der Feldspieler muss aus Inlineskates, Stock (in der Art eines Eishockeystocks), Bein- bzw. Knieschoner und einem Helm bestehen. Die Schiedsrichter sind angewie-sen, Spieler ohne komplette Ausrüstung (insbesondere Spieler ohne Helm) nicht am Spiel teilnehmen zu lassen. Der Veranstalter empfiehlt ausserdem ausdrücklich das Tragen von Handschuhen, Ellbogenschoner und Tiefschutz.

::: 4.4.2 Torhüter

Die Ausrüstung des Torhüters muss aus Inlineskates, Torhüterstock, Beinschoner, Brustpanzer, Fang- und Stockhand, Tiefschutz sowie Helm mit Gesichtsschutz bestehen.

4.5 Anzahl Mannschaften pro Verein

Grundsätzlich darf pro Verein nur eine Mannschaft am Turnier teilnehmen. Sollten 50 Tage vor dem Turnier (für das Jahr 2016 am 17. Juni 2016) noch freie Startplätze verfügbar sein, so darf auch eine zweite Mannschaft gemeldet werden.

5. Spielregeln

5.1 Schiedsrichter

Die Spiele werden von offiziellen Verbandsschiedsrichtern geleitet.

5.2 Ball

Gespielt wird mit einem Street-Hockey Ball.

5.3 Spielbeginn

Das Spiel beginnt jeweils durch einen Einwurf durch den Schiedsrichter am Anstosspunkt.

5.4 Spielende

Die Spielzeit wird am Turniertisch gestoppt und das Ende des Spiels wird durch ein akustisches Signal vom Turniertisch bekanntgegeben.

5.5 Spielen des Balles

Der Ball ist ständig in Bewegung zu halten. Er sollte ausschliesslich mit dem Schläger gespielt werden. Ein Weiterspielen des Balls mit den Inlineskates ist erlaubt. Der Ball darf mit allen Körperteilen gestoppt werden. Das Spiel ist nicht zu unterbrechen, wenn der Ball den Schiedsrichter berührt.

5.6 Einwurf (Bully)

Verlässt der Ball das Spielfeld, wird das Spiel mit einem Einwurf an der Stelle fortgesetzt, an der der Ball zuletzt von einem Spieler berührt wurde. Der Schiedsrichter kann den dieser Stelle nächstgelegenen Bullypunkt wählen. Er kann einen anderen Ort bestimmen, wenn der Ball absichtlich aus dem Spielfeld befördert wurde. Bei der Ausführung des Bullys haben sich alle Spieler einer Mannschaft auf der Höhe zwischen dem Ort des Bullys und ihrem eigenen Tor aufzuhalten. Diejenigen Spieler, die nicht am Bully beteiligt sind müssen einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten.

5.7 Tore

Tore können nur auf direkter Linie Spieler/Tor und nur mit dem Schläger erzielt werden (Ausnahme: Durch die verteidigende Mannschaft abgefälschte Schüsse oder Eigentore).

5.8 Ballnetze

Das Spiel wird nicht unterbrochen, wenn der Ball hinter der Torlinie das Ballnetz berührt und wieder ins Feld zurückspringt.

5.9 Vergehen

::: 5.9.1 Penalty

Anstatt einer Zeitstrafe von 2 Minuten wird bei absichtlichem, aus der Spielsituation vermeidbarem Körperkontakt; unnötiger Härte; Festhalten, Ellbogen- und Kniestössen (Checks); Behinderung; Stockschlägen; Haken; Beinstellen; Beschimpfungen; ein Penalty gegen die fehlhafte Mannschaft ausgesprochen. Die Ausführung des Penaltys erfolgt wie in Punkt 2.5.5 beschrieben.

::: 5.9.2 Ausschluss

Bei groben Vergehen kann der entsprechende Spieler durch den Schiedsrichter aus dem laufenden Spiel ausgeschlossen werden. Der entsprechende Spieler ist automatisch für das nächste Spiel gesperrt. Die Turnierkommission entscheidet - nach Anhörung des Schiedsrichters - über weitere Sanktionen (weitere Spielsperren, Ausschluss aus dem Turnier).

::: 5.9.2 Forfait

Tritt eine Mannschaft nicht oder zu spät an oder setzt eine Mannschaft einen nicht gemeldeten Spieler ein so wird das Spiel mit 0:3 gegen die fehlhafte Mannschaft gewertet.

6. Ergänzente Bestimmungen

6.1 Proteste

  • Proteste müssen schriftlich und begründet gegen eine Protestgebühr von CHF 150.00 bzw. EUR 140.00 an die Turnierkommission gerichtet werden
  • Die Turnierkommission entscheidet über einen Protest endgültig
  • Wird ein Protest abgelehnt so verfällt die Protestgebühr zu Gunsten des Veranstalters

6.2 Turnierkommission

Die dreiköpfige Turnierkommission besteht aus zwei Vertretern des HC Schellenberg und einem Vertreter der Schiedsrichter.

6.3 Versicherung / Haftung

Der Veranstalter lehnt bei Unfällen jede Haftung ab. Versicherung ist Sache jedes Teilnehmers.

Schellenberg, im April 2016